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Saisonende mit zwei Siegen und fünf Niederlagen
1. Mannschaft:
Nochmal etwas vorgenommen hatte sich unsere Erste im Heimkampf gegen Prichsenstadt. Wollte man doch zum Mittelfeld aufschließen und die Runde nicht nur knapp vor den Abstiegsplätzen beenden. Dies gelang auch durch einen deutlichen 6,5 : 1,5 Sieg. Die 6 Siege steuerten Emil Fischer, Yousef Kheradirad, Rainer Dittmann, Felix Partsch, Abasin Mohibi und Magnus Karg bei. Horst Wiener remisierte. Mit 8 : 10 Punkten belegte unsere Erste damit Platz 6, während Prichsenstadt den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten muss.
Die deutliche Verjüngung der Mannschaft hat gut getan. Unsere Nachwuchsspieler haben sich etabliert und können in der neuen Saison vielleicht sogar weiter oben ein Wörtchen mitreden. Alle Wettkämpfe absolvierten Yousef Kheradirad und Mannschaftsführer Felix Partsch. Letzterer war mit 6,5 aus 9 auch eifrigster Punktesammler.
2. Mannschaft:
Durch einen 4,5 : 3,5 Auswärtserfolg in Versbach sicherte sich unsere Zweite mannschafts- und brettpunktgleich mit Maßbach den zweiten Platz in der Bezirksliga. Versbach wehrte sich mit Hand und Fuß, denn es bestand noch eine gewisse Abstiegsgefahr. Doch die Mannen um Mannschaftsführer Stefan Dütsch sicherten den knappen Erfolg. Es punkteten voll Rolf Langguth, Hannes Dütsch, Martin Cebulla und Pius Hegel. Das Remis steuerte Rüdiger Peuckert bei.
Die Vizemeisterschaft mit 12 : 6 Punkten ist mehr als verdient. Mannschaftsführer Stefan Dütsch sorgte immer für die richtige Einstellung auf die Gegner, was das Team immer mit einer kämpferischen Leistung belohnte. Eifrigster Punktesammler war auch hier ein Jugendspieler – Hannes Dütsch mit 6 aus 8.
Die Mannschaften 3 bis 7 absolvierten ihre letzte Runde alle bei der zentralen Endrunde im großen Kursaal in Bad Königshofen. War mancher zwar nicht ganz erfreut wegen der notwendigen weiteren Anreise und der mittlerweile drastisch angestiegenen Spritpreise. So wurden doch alle von der dortigen Turnieratmosphäre angesteckt. Mit mehr als 100 Spieler*innen im Saal war es ein anderes Spielgefühl, als mit 8 Leuten irgendwo in einem Kellerraum. Allerdings hielten sich die Erfolge unserer Mannschaften dort – vornehm ausgedrückt – leider etwas in Grenzen.
3. Mannschaft:
Statt des angepeilten 3. Tabellenplatzes wurde es leider doch nur Platz 4. Trotz des kampflosen Sieges an Brett 8 (TG 1848 war nur zu siebt angetreten), ging der Wettkampf letztlich mit 2,5 : 5,5 verloren. Das lag nicht nur an den drei ziemlich remislich stehenden Partien beim Stand von 2,5 : 2,5, die allesamt verloren gingen. Sondern auch an den vergebenen Chancen in den anderen Partien. Statt die Qualität zu gewinnen, wurde leichtsinnig geopfert oder im total gewonnenen Endspiel vollkommen unüberlegt ins Remis abgewickelt. Schade. Da war mehr drin.
Da gibt es bis zur nächsten Saison noch ein wenig Verbesserungspotential. Dennoch stimmt die Einstellung. Alle Wettkämpfe absolvierte als Einziger Luis Leja, der auch mit 50 % gegen starke Gegner*innen ein respektables Ergebnis erzielte.
4. Mannschaft:
Einen ganz schlechten Tag erwischte unser Vierte. Gab es vor dem Spieltag sogar noch die Chance auf die Meisterschaft in der A-Klasse. So war nach dem Spieltag die Ernüchterung groß. Gegen den letztendlichen Vizemeister Römershag, der in nahezu Bestbesetzung (ca. 300-400 DWZ mehr) angetreten war, gab es eine herbe Abfuhr. Am Ende hieß es leider 1 : 5. Dennoch ist der mit 6 : 4 Punkten erreichte 3. Platz ein super Erfolg für unsere neu kreierte gemischte Mannschaft aus Damen und Herren. Weiter so!
In der Vierten machte Marcia Stauch alle Wettkämpfe mit. Mit ebenfalls 50 % gegen z. T. starke Gegner*innen ein respektabler Erfolg!
5. Mannschaft:
Vollkommen der Faden gerissen war am Ende wohl bei unserer Fünften. Gab es zu Beginn der Saison noch verpasste Siege, setzte es zum Ende noch eine Niederlage. Zwar konnte an Brett 1 Konstantin Hampf durch einen Sieg wieder etwas Selbstvertrauen tanken. Doch die restlichen Bretter gingen eins ums andere verloren, sodass es gegen Bad Königshofen III am Ende 1 : 3 stand.
Leider ohne einen einzigen Mannschaftssieg blieb am Ende mit 4 : 12 Punkten nur die rote Laterne in der Tabelle. Das wird in der neuen Saison besser laufen. Da sind wir uns ganz sicher!
6. Mannschaft:
Nicht viel besser erging es unserem reinen Damen- und Mädchenteam. Mannschaftsführerin Elli Kassubek musste krankheits- bzw. betreuungsbedingt häufig nach Ergänzungsspielerinnen im Verein Ausschau halten. Sie schaffte es aber immer, eine komplette Mannschaft zu stellen. So auch gegen Bad Neustadt IV, wo die 6-jährige Emma Hampf am Brett 2 saß. Trotz des erneuten Erfolges von Svitlana Lialchenko an Brett 3 ging aber auch dieser Wettkampf mit 1: 3 verloren. Damit erreichte das Team – wie die 5. Mannschaft – mit 2 : 12 Punkten ebenfalls den Platz mit der Laterne.
In der neuen Saison sollte etwas besser laufen, wenn einige Spielerinnen, die krankheitsbedingt gefehlt hatten, wieder zum Einsatz kommen können. Zudem gibt es auch einige Nachwuchshoffnungen. Erfolgreichste Spielerin war Svitlana mit 4 aus 5 – Bravo!
7. Mannschaft:
Knapp vor unserer Sechsten platzierte sich unser Talenteschuppen – genannt Siebte Mannschaft. Allerdings gab es im letzten Spiele gegen Bergrheinfeld V ebenfalls eine 1 : 3 Niederlage. Viktor Solomenko hatte zwar wieder einen guten Tag erwischt und schnell gewonnen. Doch es kam, wie schon häufiger: alle anderen Bretter gingen verloren. Damit erreichte die von Ivan Fast betreute Truppe mit 5 : 9 Punkten Platz 7.
Viktor Solomenko war neben Alice Fast an allen Wettkämpfen beteiligt. Viktor zeigte insgesamt mit 5,5 aus 7 ein glänzendes Einzelergebnis.
Saisonfazit:
Zwar wurde keines unserer Teams Meister. Einige sind sogar auch etwas unter Wert am Tabellenende gelandet. Dennoch waren alle sieben Mannschaften mit Freude und Einsatz am Start. Gerade auch der Einbau unserer jüngeren Spieler*innen in die Erwachsenen-Mannschaften klappt und zeigt auch Erfolge – siehe Erste und Zweite. Auch wenn manchmal kleine Rückschläge zu verkraften sind. Oder Wettkämpfe etwas unglücklich verlaufen. Gerade die Einsatzbereitschaft aller sehen wir als großen Erfolg!
Ganz besonders hervorheben möchte wir die tolle Arbeit unserer Mannschaftsführer*innen. Wir waren wieder mit sieben Mannschaften in sechs verschiedenen Ligen am Start. Wir haben alle Wettkämpfe absolviert – also keine Absage. Und wir habe in jedem Wettkampf komplett gespielt – also kein einziges Brett frei gelassen. Da könnten sich manche andere Vereine in Unterfranken ein Beispiel nehmen.
(Bericht: Wolfgang Kassubek)


