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Bericht zum 15. Jugendrapidturnier des Schachklubs 2000

Im Gemeindezentrum Niederwerrn gaben Bürgermeisterin Bettina Bärmann und der Sportreferent der Stadt Schweinfurt Jürgen Montag früh um 10 Uhr die Bretter frei zum 15. Rapidturnier des SK SW. Und fortan flitzten die Figuren. Mit wenig Bedenkzeit ausgestattet galt es für alle, nach Mitteln und Wegen zu suchen, Gegner oder Gegnerin zu überlisten. Schließlich warteten nach sieben aufregenden Spielrunden gegen 17 Uhr Pokale, Sachpreise und Urkunden in den einzelnen Altersklassen auf die Sieger*innen. 

Bei den Jüngsten in der U8 hatte der frisch gebackene Bayerische Meister Anish Pujar aus Freising die Nase vorn. Dicht gefolgt von Toni Holzapfel (Stockstadt) und Constantin Bauereiß (Rothenburg). Den Mädchenpokal sicherte sich Anna Buhleier (Stockstadt). 

In der U10 ging es ebenfalls sehr spannend zu. Am Ende lag Vitus Siegel (Würzburg) nur nach Feinwertung vor Maximilian Breintner (München) und David Eisenmann (Lengfeld). Siegerin der Mädchen wurde hier Anastasiia Salomatina (Bad Königshofen). 

Die mit 49 Spieler*innen größte Gruppe U12 entschied Jan Spielmann (Würzburg) für sich. Er gab nur ein Remis ab. Ihm folgen Jakob Kleinschrod (Höhenkirchen) und Andrej Savchuk (Uttenreuth). Sarah Ito (Wasserburg) war auf Platz vier erfolgreichstes Mädchen der Altersklasse. 

Zuzanna Sobczak, die schon im Jahr 2025 gewonnen hatte, setzte sich erneut in der U14 gegen alle Jungen und Mädchen durch. Sie ließ sich den Erfolg auch nicht von ihren Verfolgern Felix Bach (München) und Stanislav Matskiv (Uttenreuth) streitig machen. Den Mädchenpokal erhielt Linda Markert (Bad Neustadt). 

In der U16 erwies sich Rafael Martin Fernandenz (Erlangen) als nicht schlagbar. Mit sechs Siegen und nur einem Remis triumphierte er vor Alexander Savchuk (Uttenreuth) und Sebastian Jadron (Stetten). Anna Bilogolovko erkämpfte sich verdient den Pokal für das beste Mädchen. 

In der Kombigruppe U18/25 ließ der 16-jährige Roy Bachmann (Volkersbrunn) seine durchwegs älteren Gegner*innen auch sprichwörtlich alt aussehen. Er siegte mit 1,5 Punkten Vorsprung vor Benjamin Weiß (Kulmbach) und Lina Kastl (Münnerstadt). 

Alle Gäste waren voll des Lobes über das wohl organisierte Turnier und viele kündigten spontan ihre Wiederkehr im Frühjahr 2027 an. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfer*innen, die uns bei der Durchführung des Turniers so tatkräftig unterstützt haben, ohne Euch wäre das nicht zu stemmen!

(Bericht: Wolfgang Kassubek, Fotos: Gerda Birken)