Der Schachklub Schweinfurt steht für ein offenes, respektvolles Miteinander und setzt sich klar gegen jede Form von Übergriffen, Diskriminierung oder Gewalt ein. Deshalb möchten wir auf die Plakatkampagne des Schachbundes gemeinsam mit Safe Sport aufmerksam machen und die Kernbotschaft weiter verbreiten: Nein, es ist nicht okay! Für uns ist Schach ein Raum für Lernen, Begegnung und Konzentration, in dem alle ernst genommen und geschützt werden – Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wenn ihr etwas erlebt oder beobachtet, das sich nicht richtig anfühlt, sprecht uns an oder kontaktiert die Ansprechstelle Safe Sport.
Auszug aus der Mitteilung des Schachbundes:
Safe Sport e.V. ist die unabhängige Beratungsstelle gegen Gewalt, Machtmissbrauch und sexualisierte Übergriffe im Sport. Die Ansprechstelle bietet Betroffenen kostenlose, vertrauliche Beratung, persönlich, online oder telefonisch unter der Nummer 0800 11 222 00. Hier erhalten Betroffene, aber auch Vereine, wertvolle Tipps von Experten und Expertinnen im Bereich Psychologie und Recht. Außerdem gibt es die vielbeachtet Plakat-Kampagne „Nein, es ist nicht okay“ für mehrere Sportarten. Schach fehlte bisher, aber das hat sich jetzt geändert.
Astrid Hohl, DSB-Verantwortliche für den Bereich Safe Sport, hat gemeinsam mit Safe Sport nun auch ein Schach-Plakat entwickelt, das künftig bei Veranstaltungen und online zu sehen sein wird. „Häufig begegnet man der Annahme, dass Gewalt – insbesondere sexualisierte Gewalt – im Schach seltener vorkomme als in anderen Sportarten“, betont Astrid Hohl, „diese Einschätzung wird meist damit begründet, dass es weder Körperkontakt noch typische Situationen wie gemeinsame Umkleiden gibt. Doch sowohl allgemeine Statistiken, wie die polizeiliche Kriminalstatistik, als auch sportbezogene Untersuchungen wie die SicherimSport-Studie zeigen deutlich, dass Gewalt ein gesamtgesellschaftliches Phänomen ist.“
Soll heißen: Auch im Sport, und hier auch im Schach, ist das ein Thema – quasi automatisch. Denn: „Gewalt betrifft Kinder in allen Lebensbereichen, besonders jedoch in ihrem sozialen Nahfeld. Sie tritt vor allem dort auf, wo Kinder regelmäßig auf Erwachsene treffen und in eine Beziehung eingebunden sind. Damit rückt auch der Sportverein – unabhängig von der jeweiligen Sportart – als relevanter Ort in den Blick“, so Astrid Hohl.




